Die idiopathische Osteolyse nach Gorham-Stout – Eine lokale osteoklastäre Hyperaktivität?

Zusammenfassung Berichtet wird über den seltenen Fall einer sog. massiven idiopathischen Osteolyse nach Gorham-Stout. Posttraumatisch kam es bei einer 77jährigen Patientin innerhalb von 2,5 Monaten zur Resorption des gesamten rechten Hüftkopfs und Schenkelhalses. Als Ursache für die Osteolyse ko... Ausführliche Beschreibung

1. Person: Möller, G.
Weitere Personen: Gruber, H.; Priemel, M.; Werner, M.; Kuhlmey, A. S.; Delling, G.
Quelle: in Der Pathologe : Organ der Deutschen Abteilung der Internationalen Akademie für Pathologie, der Deutschen, der Österreichischen und der Schweizerischen Gesellschaft für Pathologie und des Berufsverbandes Deutscher Pathologen Vol. 20 (1999), p. 177-182
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Format: Online-Artikel
Genre: Schlüsselwörter Massive idiopathische Osteolyse, Gorham-Stout-Syndrom, Hüftgelenk, Pathogenese, Antiresorptive Therapie, Key words Massive idiopathic osteolysis, Gorham-Stout-Syndrome, Hip joint, Pathogenesis, Antiresorptive therapy
Sprache: German
Veröffentlicht: 1999
Beschreibung: Online-Ressource
Online Zugang: Online
Volltext
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Anmerkung: Copyright: Copyright 1999 Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Zusammenfassung: Zusammenfassung Berichtet wird über den seltenen Fall einer sog. massiven idiopathischen Osteolyse nach Gorham-Stout. Posttraumatisch kam es bei einer 77jährigen Patientin innerhalb von 2,5 Monaten zur Resorption des gesamten rechten Hüftkopfs und Schenkelhalses. Als Ursache für die Osteolyse konnte histologisch eine ausgeprägte Stimulation von Osteoklasten an der Spongiosa und v. a. intrakortikal erkannt werden. Das Krankheitsbild wird beschrieben, die Pathogenese und Therapie im Vergleich mit der vorliegenden Literatur diskutiert. Die Ergebnisse weisen darauf hin, daß durch die frühzeitige Gabe von antiresorptiven Substanzen (Calcitonin, Bisphosphonate) progressive osteolytische Veränderungen therapiert werden könnten.
Summary One rare case of so-called massive idiopathic osteolysis Gorham-Stout is presented. In a 77-year-old female patient the whole right femoral head and neck of femur was resorbed within 2.5 month following trauma. As a histologic cause for the osteolysis, a marked stimulation of osteoclasts on the spongiosa, especially intracortically, was observed. The course and the clinical findings are described, and the pathogenesis and treatment are discussed in comparison with the present literature. The results suggest that an early antiresorptive therapy (calcitonin, bisphosphonates) could stop the progressive osteolytic changes.
ISSN: 1432-1963

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