Zur Ursache der Mehrdurchblutung der Coronararterien nach Injektion von Adrenalin und Arterenol

Zusammenfassung An narkotisierten Hunden wurde die Durchblutung der A. coron. dextra mit der Diathermie-Thermostromuhr nach Rein gemessen und Adrenalin und Arterenol (0,01–1,0 λ/kg) mittels Herzkatheter in verschiedene Teile der Aorta asc. und des Arcus Aortae injiziert. Dabei ergab sich, daß wi... Ausführliche Beschreibung

1. Person: Dörner, J.
Weitere Personen: Becker, M.
Quelle: in Pflügers Archiv : European journal of physiology Vol. 257 (1953), p. 480-489
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Format: Online-Artikel
Sprache: German
Veröffentlicht: 1953
Beschreibung: Online-Ressource
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Anmerkung: Copyright: Copyright 1953 Springer-Verlag
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520 |a Zusammenfassung An narkotisierten Hunden wurde die Durchblutung der A. coron. dextra mit der Diathermie-Thermostromuhr nach Rein gemessen und Adrenalin und Arterenol (0,01–1,0 λ/kg) mittels Herzkatheter in verschiedene Teile der Aorta asc. und des Arcus Aortae injiziert. Dabei ergab sich, daß wie bei intravenöser Injektion eine nicht druckabhängige Mehrdurchblutung, d. h. eine Dilatation der Coronargefäße auch zu erhalten war, wenn die Injektionen in die Aorta asc. peripherwärts von den Abgängen der Coronararterien erfolgten. Injektionen in den Arcus Aortae blieben dagegen meist ohne Erfolg, ebenso konnet durch Injektionen in die A. anonyma und A. subclavia sin. die Coronardurchblutung nicht beeinflußt werden. Die Befunde werden durch Reizung adrenalin- und arterenolempfindlicher Chemoreceptoren erklärt, die sich in der Aorta asc. oder wahrscheinlicher im Paraganglion aorticum supracardiale, das als chemosensibles Organ bekannt ist, befinden. Auf die Übereinstimmung mit den Befunden betreffs der Ursache der Mehrdurchblutung der Skeletmuskulatur wird hingewiesen. 
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